Integratio® - Fensterhelfer


Allgemeine Fenstertechnik

2.8. Taupunktbildung

Sichtbare Kondensat- bzw. Taupunktbildung ist normalerweise kein vom Fensterbauer zu verantwortender Mangel. Die zu berücksichtigenden Isothermen und Umstände sollten der planerischen Leistung (also dem Architekten) zugeordnet werden. So ist eine grafische Darstellung der Isothermenverläufe eines typischen seitlichen Anschlußbereiches interessant.

Zur Verdeutlichung ist die obenstehende Schnittdarstellung mit den eingetragenen Isothermenverläufen dargestellt.

Bei welchen Temperaturen, k- und Feuchtewerten der Taupunkt wo liegt, ist der untenstehenden Grafik zu entnehmen. Aus dem Doppel-Diagramm ist die Außentemperatur abzulesen, bei der bspw. eine Wärmeschutzverglasung mit einem k-Wert von 1,6 W/m2 K anfängt zu beschlagen.

Beispiel:

Wärmeschutz-Isolierglas, k-Wert:

1,6 W/m2 K

relative Luftfeuchte:

55 %

Raumtemperatur:

21 °C

Außentemperatur:

- 27 °C

Dies gilt für Bereiche ohne Konvektionseinfluß (bspw. hinter Vorhängen, neben/hinter Schränken usw.); sobald sich die Luft bspw. durch Konvektion bewegt, verändern sich die Umstände für die Taupunkt-/Beschlagbildung.

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Über den in der vorstehenden Gliederung enthaltenen allgemeinen Teil hinausgehend, wird auf Grundlage des Systems Fenonyma ein allgemein informierendes Fensterhandbuch bereitgestellt.