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Energieeinsparverordnung - EnEV
R e f e r e n t e n e n t w u r f

Anhang 1
Anforderungen an zu errichtende Gebäude mit normalen Innentemperaturen

 

1. Höchstwerte des Jahres-Heizenergiebedarfs Q (zu § 3 Abs.1)

Tabelle 1
Höchstwerte des auf das beheizte Bauwerksvolumen V
e oder die Gebäudenutzfläche AN bezogenen Jahres-Heizenergiebedarfs in Abhängigkeit vom Verhältnis A/Ve

Verhältnis
A/V
e

Jahres-Heizenergiebedarf Q' abhängig vom beheizten Gebäudevolumen Ve
in kWh/(m
3·a)

Jahres-Heizenergiebedarf Q'' abhängig von der Gebäudenutzfläche AN 1)
in kWh/(m2·a)

1

2

3

=< 0,2

12,80

40,00

0,3

15,06

47,06

0,4

17,32

54,12

0,5

19,58

61,18

0,6

21,83

68,23

0,7

24,09

75,29

0,8

26,35

82,35

0,9

28,61

89,41

1

30,87

96,47

>= 1,05

32,00

100,00

1) Die auf die Gebäudenutzfläche AN bezogenen Höchstwerte gelten ausschließlich bei Gebäuden mit Raumhöhen bis einschließlich 2,60 m.

 

1.1 Ermittlung von Zwischenwerten

Zwischenwerte zu den in Tabelle 1 festgelegten Höchstwerten sind nach folgenden Gleichungen zu ermitteln:

Spalte 2: Q' = 8,28 + 22,59 · A/Ve in kWh/(m3·a)

Spalte 3: Q'' = 25,88 + 70,59 · A/Ve in kWh/(m2·a)

 

1.2 Berücksichtigung der Warmwasserbereitung bei Wohngebäuden

Bei Wohngebäuden, bei denen die Warmwasserbereitung aus Anlagen erfolgt, die mit der Heizungsanlage verbunden sind oder bei denen Verteilnetze für mehrere Wohnungen betrieben werden, ist der Energiebedarf für Warmwasser in der Berechnung des Jahres-Heizenergiebedarfs zu berücksichtigen.

Bei diesen Gebäuden dürfen die Höchstwerte

nach Tabelle 1 Spalte 2 um 7,5 + 3,4 · (A/Ve) kWh/(m3·a) sowie die Höchstwerte

nach Tabelle 1 Spalte 3 um 7,5 + 3,4 · (A/Ve) / 0,32 kWh/(m3·a) überschritten werden.

Der Energiebedarf der Warmwasserbereitung in von Satz 1 abweichenden Wohngebäuden ist bei dem Rechenverfahren nach 2.1 nicht zu berücksichtigen. Bei diesen Wohngebäuden ist im Energiebedarfsausweis nach § 13 als Energiebedarf für die Warmwasserbereitung 4 kWh/(m3·a) und als Primärenergiebedarf für die Warmwasserbereitung 12 kWh/(m3·a) anzugeben.

 

1.3 Definition der Bezugsgrößen

1.3.1 Wärmeübertragende Umfassungsfläche A eines Gebäudes

Die wärmeübertragende Umfassungsfläche A eines Gebäudes ist nach Anhang B der DIN EN ISO 13789 : 1997, Fall "Außenabmessung", zu ermitteln. Die zu berücksichtigenden Flächen sind die äußere Begrenzung einer abgeschlossenen beheizten Zone.

Außerdem ist die Festlegung der wärmeübertragenden Umfassungsfläche A gemäß DIN EN 832: 1998 so zu treffen, daß ein dort beschriebenes Ein-Zonen-Modell entsteht, das mindestens die beheizten Räume einschließt.

 

1.3.2 Beheiztes Gebäudevolumen Ve

Das beheizte Gebäudevolumen Ve ist das Volumen, das von der nach Nr. 1.3.1 ermittelten wärmeübertragende Umfassungsfläche A umschlossen wird.

 

1.3.3 A/Ve-Werte

Das Verhältnis A/Ve ist die errechnete wärmeübertragende Umfassungsfläche nach Nr. 1.3.1 bezogen auf das beheizte Gebäudevolumen nach Nr. 1.3.2 .

 

1.3.4 Gebäudenutzfläche AN

Die Gebäudenutzfläche AN wird für Gebäude, deren lichte Raumhöhe 2,60 m nicht überschreitet, wie folgt ermittelt: AN = 0,32 · Ve

 

2 Rechenverfahren zur Ermittlung der Werte des zu errichtenden Gebäudes

2.1 Berechnung des Jahres-Heizenergiebedarfs Q

2.1.1 Der Jahres-Heizenergiebedarf Q für Gebäude ist nach DIN EN 832 : 1998 wie folgt zu ermitteln:

Q = Qh + Qw + Qt - Qr oder Q = Qh - (Ah + Ah el) + Qw - (Aw + Aw el) - Qr

Dabei bedeuten

Qh

der Jahres-Heizwärmedarf

Qt

die Wärmeverluste des Heizsystems und des Systems zur Warmwasserbereitung einschließlich des Energiebedarfs für Pumpen, Ventilatoren, Brennstoffvorwärmung, Begleitheizungen und sämtliche anderen Einrichtungen, die für den Betrieb der Heizungs-, raumlufttechnischen und zur Warmwasserbereitung dienenden Anlagen benötigt werden

Qw

der Nutz-Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung, der für Wohngebäude mit 4 kWh/(m3·a) und für andere Gebäude mit 0 kWh/(m3·a) anzusetzen ist; schließt die Auslauf- und Auskühlverluste der Stichleitungen zu den Zapfstellen ein

Qr

vom Heizsystem oder Zusatzeinrichtungen aus der Umwelt genommene Wärme; sie ist nur insoweit zu berücksichtigen, als dies nicht bei der Errnittlung der Aufwandszahlen erfolgt ist (Ah oder Aw < 1)

Ah

die thermische Aufwandszahl der Heizungsanlage bei der Bereitstellung der Heizwärme

Ah el

die elektrische Aufwandszahl der Heizungsanlage bei der Bereitstellung der Heizwärme

Aw

die thermische Aufwandszahl der Einrichtungen zur Warmwasserbereitstellung

Aw el

die elektrische Aufwandszahl der Einrichtungen zur Warmwasserbereitstellung

2.1.2 Der Jahres-Primärenergiebedarf ist aus dem Jahres-Heizenergiebedarf zu ermitteln, indem die zur Deckung des Jahres-Heizenergiebedarf jeweils eingesetzten Energiearten mit Primärenergie-Aufwandszahlen multipliziert werden, die aus den Regeln der Technik zu entnehmen sind.

 

2.2 Berechnung des Jahres- Heizwärmebedarfs Qh

Der Jahres-Heizwärmebedarf Qh ist nach dem Monatsbilanzverfahren oder dem Heizperiodenbilanzverfahren nach DIN EN 832 : 1998 in Verbindung mit DIN V 4108 - 6: 1999-00 zu ermitteln. Bei Verwendung des Monatsbilanzverfahren ist eine Nachtabschaltung von 8,0 h anzunehmen. Bei Verwendung des Heizperiodenbilanzverfahrens ist der auf der Gradtagszahl basierende Faktor F Gt mit 72 und die Dauer der Heizperiode mit tx = 190 d anzusetzen.

 

3 Randbedingungen

Für das Rechenverfahren nach Nr. 2 sind die Klimadaten für den mittleren Standort und die einschlägigen Randbedingen nach DIN V 4108 - 6: 1999-00 sowie die nachstehenden Randbedingungen zugrundezulegen.

Tabelle 2: Randbedingungen

Zeile

Kenngröße

Fundstelle der
Kenngröße

Festlegung

Spalte

1

2

3

1

mittlere Gebäude-
innentemperatur

DIN EN 832
Gleichung (2)

i = 23 °C
für Gebäude nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9

i = 19 °C
für andere Gebäude nach § 1 Abs. 1 Satz 1

2

Luftwechselrate n

DIN EN 832
Gleichung (6)

Ohne Nachweis

n = 0,70 h-1

2 a)

Bei Nachweis der ausreichenden Dichtheit der Gebäudehülle nach Anhang 4 gilt:
bei freier Lüftung / Fensterlüftung

n = 0,60 h-1

2 b)

bei Abluftanlagen gemäß Nr. 4 *)

0,60 h-1

bei einem Anlagenluftwechsel nAnl > 0,50 h-1

0,57 h-1

bei einem Anlagenluftwechsel nAnl > 0,30 bis 0,50 h-1

0,45 h-1

bei einem Anlagenluftwechsel nAnl > 0,25 bis 0,29 h-1, der als Bedarfslüftung (selbstätige, nutzungsabhängige Regelung) bereitgestellt wird

2 c)

bei Zu- und Abluftanlagen mit Wärmerückgewinnung gemäß Nr. 4 *)

n = nAnl (1-V ) + nx

nAnl

Anlagenluftwechsel

hV

Nutzungsfaktor des Luft / Luft-Wärmerückgewinnungssystems

nx

zusätzlicher Luftwechsel nach DIN EN 832 nx ist mit 0,20 h-1 anzusetzen

2 d)

bei sonstigen Zu- und Abluftanlagen (auch solchen mit Wärmerückgewinnung, die den Anforderungen nach Nr. 4 nicht entsprechen)

0,70 h-1

2

mittlerer interner
Wärmegewinn Q
i

DIN EN 832
Gleichung (13)

i = qi · AN

  • bei Wohngebäuden mit dezentraler Warmwasserbereitung:
    q
    i = 4,5 W/m2
  • bei anderen Wohngebäuden:
    q
    i = 5 W/m2
  • bei Büro- und Verwaltungsgebäuden:
    q
    i = 6 W/m2
  • bei allen weiteren Gebäuden:
    q
    i = 5 W/m2, soweit hierfür in Regeln der Technik nicht andere Werte festgelegt sind.
*) Der Anlagenluftwechsel nach den Zeilen 2b) und 2c) ist hier als zeitlicher und räumlicher Mittelwert definiert. Betriebsweisen, die für die Abfuhr kurzzeitig erhöhter Luftbelastungen vorübergehend einstellbar sind, bleiben unberücksichtigt.

 

3.1 Beheiztes Luftvolumen V

Das beheizte Luftvolumen V ist nach DIN EN 832 :1998 zu ermitteln. Vereinfacht darf es wie folgt berechnet werden:

V = 0,76 · Ve bei Gebäuden bis zu 3 Vollgeschossen mit nicht mehr als 2 Wohnungen

V = 0,80 · Ve in den übrigen Fällen

 

3.2 Wärmebrücken

Zulässige Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Wärmebrücken bei der Ermittlung des Jahres-Heizwärmebedarfs:

a.

Ohne weiteren Nachweis darf die Berücksichtigung dadurch erfolgen, daß für die gesamte wärmeübertragende Umfassungsfläche die Wärmedurchgangskoeffizienten um DUWB = 0, 10 W/(m2·K) erhöht werden.

b.

Werden die Regelkonstruktionen nach einschlägigen Regeln der Technik eingehalten, darf die Berücksichtigung dadurch erfolgen, daß für die gesamte wärmeübertragende Umfassungsfläche die Wärmedurchgangskoeffizienten um DUWB = 0,05 W/(m2·K) erhöht werden.

c.

Ein genauer Nachweis der Wärmebrücken nach DIN EN ISO 10 211-1: 1995 und DIN EN ISO 10 211-2: 1998 ist zulässig.

 

3.3 Ermittlung der solaren Wärmegewinne bei Fertighäusern und bei Gebäuden, die nach Wiederverwendungsprojekten errichtet werden.

Werden Gebäude nach Plänen errichtet, die für mehrere Gebäude an verschiedenen Standorten erstellt worden sind, dürfen bei der Berechnung nach Nr. 2 die solaren Gewinne so ermittelt werden, als wären alle Fenster dieser Gebäude nach Osten oder Westen orientiert.

 

3.4 Gebäudetrennwände bei aneinandergereihter Bebauung

Bei der Berechnung nach Nr. 2 werden Gebäudetrennwände

a.

zwischen Gebäuden mit normalen Innentemperaturen als nicht wärmedurchlässig angenommen und bei der Ermittlung der Werte A und A/Ve nicht berücksichtigt,

b.

zwischen Gebäuden mit normalen Innentemperaturen und Gebäuden mit niedrigen Innentemperaturen bei der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten mit einem Temperatur-Korrekturfaktoren FU nach DIN V 4108 - 6: 1999-00 gewichtet und

c.

zwischen Gebäuden mit normalen Innentemperaturen und Gebäuden mit wesentlich niedrigeren Innentemperaturen im Sinne von DIN 4108 - 2: 1999-00 bei der Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten mit einem Temperatur-Korrekturfaktoren FU = 0,5 gewichtet.

Werden beheizte Teile eines Gebäudes (z.B. bauliche Erweiterungen nach § 7 Abs. 3 ) getrennt berechnet, gilt Satz 1 Buchstabe a) sinngemäß für die Trennflächen zwischen den Gebäudeteilen.

Ist die Nachbarbebauung bei aneinandergereihter Bebauung nicht gesichert, müssen die Trennwände mindestens den Mindestwärmeschutz nach § 6 Abs. 5 aufweisen.

 

4 Voraussetzungen für die Anrechnung mechanisch betriebener Lüftungsanlagen

Bei dem im Rahmen der Berechnung nach Nr. 2 zu ermittelnden spezifischen Lüftungswärmeverlust HV ist eine Anrechnung der Wärmerückgewinnung oder einer regelungstechnisch verminderten Luftwechselrate nach Tabelle 2 Zeilen 2 b) und 2 c) dieses Anhangs nur zulässig, wenn

a.

die Anforderungen an die Dichtheit des Gebäudes nachgewiesen werden und

b.

in der Lüftungsanlage die Zuluft nicht unter Einsatz von elektrischer oder aus fossilen Brennstoffen gewonnener Energie gekühlt wird.

Wird nur ein Teil eines Gebäudes mit Lüftungsanlagen ausgestattet, so beschränkt sich die Anrechnung nach Satz 1 entsprechend dem Verhältnis des beheizten Luftvolumens dieses Gebäudeteils zum beheizten Luftvolumen des Gebäude insgesamt.

Die bei der Anrechnung der Wärmerückgewinnung anzusetzenden Kennwerte der Lüftungsanlagen sind nach anerkannten Regeln der Technik zu bestimmen oder aus allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen der verwendeten Produkte zu entnehmen.

Die Lüftungsanlagen müssen mit Einrichtungen ausgestattet sein, die eine Beeinflussung der Luftvolumenströme jeder Nutzeinheit durch den Nutzer erlauben.

Es muß sichergestellt sein, daß die aus der Abluft rückgewonnene Wärme im Verhältnis zu der vom Heizsystem bereitgestellten Wärme vorrangig genutzt wird.

 

5 Vereinfachtes Verfahren für Wohngebäude nach § 3 Abs.5

5.1 Einteilung der Heizungsanlagen nach Ausstattungsgrad

Es werden drei verschiedene Ausführungen der Anlagentechnik unterschieden, die mindestens den folgenden Anforderungen (Ausstattungs- und Betriebsmerkmale) genügen müssen:

Tabelle 3 Heizungsanlagen

Zeile

Ausführung der Heizungs-anlage

Wärme-erzeugung

Warmwasser-bereitung

Verteilnetz für Wärme und Warmwasser

Regelung im Raum

mittl. Heiz-wasser-temperatur in °C

Verlegung

1

2

3

4

5

6

1

Standard

Niedertempera-tur-Heizkessel

zentral über Heizkessel oder dezentral elek-trisch

< = 60

maximal 15 m in Außen-wandschlitzen

Thermostat-ventile

2

verbesserter Standard

Niedertempera-tur-Heizkessel

zentral über Heizkessel oder dezentral elek-trisch

< = 50

nicht in Außen-bauteilen

Thermostat-ventile

3a

optimierte Ausführung

Brennwertkessel oder Fernwärme-übergabestation

zentral über Heizkessel oder dezentral elek-trisch

< = 50

nicht in Außen-bauteilen

Thermostat-ventile

3b

Niedertempera-tur-Heizkessel

Solaranlage mit Nachheizung

< = 60

nicht in Außen-bauteilen

Pl-Regler

3c

monovalente Wärmepumpe

zentral über Wärmepumpe oder dezentral elektrisch

< = 50

keine Anforderungen

keine Anforderungen

Für alle in Tabelle 3 genannten Ausführungen gilt folgende gemeinsame Anforderung:
Das
Wärme- und Warmwasser-Verteilnetz ist innerhalb des wärmegedämmten Gebäudevolumens zu verlegen und vollständig nach Anhang 5 Tabelle 2 Zeile 1 bis 4 zu dämmen.

 

5.2 Anforderungen an die Außenbauteile

In Abhängigkeit der nach Nr. 5.1 gewählten Ausführung der Anlagentechnik und dem Dichtheitsnachweis nach Anhang 4 Nr. 2 dürfen die Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten der Außenbauteile nach Tabelle 4 nicht überschritten werden. Der Einfluß von Wärmebrücken ist durch Anwendung von Regelkonstruktionen nach DIN 4108 Beiblatt 2 : 1998 zu reduzieren.

 

Tabelle 4: Begrenzung des Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenbauteilen

Zeile

Ausführung der Heizungs-anlage gemäß Nr. 5.1

Dichtheits-nachweis

Maximale Wärmedurchgangskoeffizienten der Außenbauteile [W/(m2 · K)]

Außenwände

Fenster, Dachfenster, Fenstertüren, Außentüren

Oberste Ge-schoßdecken, Dächer und Dachschrägen

Decken und Wände gegen unbeheizte Räume oder Erdreich

1

2

3

4

5

6

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser

1

Standard

nachgewiesen

0,34

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,24

1,4

0,17

0,28

2

Verbesserter Standard

nachgewiesen

0,44

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,34

1,4

0,17

0,28

3

Optimierte Ausführung

nachgewiesen

0,54

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,44

1,4

0,17

0,28

Reihen-Mittelhäuser

4

Standard

nachgewiesen

0,42

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,32

1,4

0,17

0,28

5

Verbesserter Standard

nachgewiesen

0,49

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,39

1,4

0,17

0,28

6

Optimierte Ausführung

nachgewiesen

0,56

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,46

1,4

0,17

0,28

Reihen-Endhäuser

7

Standard

nachgewiesen

0,30

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,20

1,4

0,17

0,28

8

Verbesserter Standard

nachgewiesen

0,38

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,28

1,4

0,17

0,28

9

Optimierte Ausführung

nachgewiesen

0,46

1,4

0,17

0,28

ohne Nachweis

0,36

1,4

0,17

0,28
Für Abseitenwände sowie untere Decken gegen Außenluft gelten die Anforderungen der Spalte 6. Der Gesamtenergiedurchlaßgrad der eingesetzten Verglasungen darf 0,62 nicht unterschreiten. Im Falle des Reihenendhauses darf der Wärmedurchgangskoeffizient für die Außenwände aus den Werten für die Giebelwand sowie den anderen Wandflächen gemittelt werden.

 

5.3 Berechnung des Fensterflächenanteils

Der Fensterflächenanteil f nach § 3 Abs. 5 ist wie folgt zu ermitteln:

Ist ein Dachgeschoß zu Wohnzwecken ausgebaut, so ist die Fläche aller Fenster der Dachwohnung in die Fläche AW, und die Fläche der Dachschrägen in die Fläche AAW einzubeziehen.

 

5.4 Bestimmung des Jahres-Heizenergiebedarfs und des Jahres-Primärenergiebedarfs

Auch für Gebäude, bei denen das vereinfachte Verfahren angewandt wird, ist das Verhältnis A/Ve nach Nr. 1.3.3 und die sich für dieses Verhältnis A/V, nach Nr. 1.1 und 1.2 ergebenden Höchstwerte für den Jahres-Heizenergiebedarf und den Jahres-Primärenergiebedarf zu bestimmen. Diese Werte entsprechen bei Ausführung dieser Gebäude nach Nr. 5.1 und 5.2 dem Jahres-Heizenergiebedarf und dem Jahres-Primärenergiebedarf für das jeweilige Gebäude und sind nach Maßgabe der nach § 13 Abs. 2 zu erlassenden Allgemeinen Verwaltungsvorschrift im Energiebedarfsausweis aufzuführen.


Beachten Sie bitte, daß wir keine Haftung für die Richtigkeit übernehmen können.

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